R

Kostenlos anfragen

Jetzt beraten lassen

p

Anrufen

030 64444 340

}

Erreichbarkeit

9:00  – 17:00

Warum diese Frage so wichtig ist

Ein neuer Onlineshop ist mehr als nur ein Designprojekt. Er ist das Herzstück deines digitalen Geschäftsmodells. Und genau deshalb ist die Frage nach den Kosten nicht trivial. Viele Gründer starten mit vagen Vorstellungen und erleben später böse Überraschungen, weil sie wichtige Ausgaben übersehen oder unterschätzen.

Ein Onlineshop ist eine Investition. Und wie bei jeder Investition willst du wissen: Was kommt auf mich zu? Wo lohnt es sich zu sparen? Und wo solltest du lieber nicht zu knapp kalkulieren?

Wenn du noch ganz am Anfang stehst, findest du hier eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Planung deines Shops: Onlineshop planen – Schritt für Schritt zur Umsetzung

Dieser Artikel zeigt dir, wie sich die Kosten eines neuen Onlineshops zusammensetzen. Du erfährst, welche Unterschiede es zwischen Systemen wie WooCommerce, Shopify oder Shopware gibt, was DIY-Projekte wirklich kosten und wann eine Agentur Sinn ergibt. So kannst du realistisch planen und die für dich passende Lösung finden.

Im nächsten Abschnitt bekommst du einen ersten Überblick über die verschiedenen Kostenarten. Von einmaligen Aufwänden bis zu laufenden Ausgaben.

Was kostet ein Onlineshop und warum variiert das so stark?

Die Frage nach den Kosten eines neuen Onlineshops hört sich einfach an. Doch die Antwort hängt stark davon ab, was du vorhast. Es gibt Shops, die mit wenigen hundert Euro starten. Andere investieren fünfstellige Summen – und das völlig berechtigt.

Einmalige Kosten vs. laufende Kosten

  • Einmalige Kosten: Design, Entwicklung, Einrichtung, Content, Plugins, Zahlungsanbieter-Anbindung
  • Laufende Kosten: Hosting, Wartung, Updates, Support, Lizenzen, Marketing, Rechtssicherheit

Je nach Shopsystem, Funktionsumfang und Anspruch an Design oder Skalierung können sich die Beträge massiv unterscheiden. Wer beispielsweise viele Produkte, Varianten, Konfiguratoren oder Integrationen braucht, zahlt deutlich mehr als jemand, der nur digitale Produkte verkauft.

Auch der gewählte Anbieter spielt eine Rolle: Baukastenlösung, Open-Source-Plattform oder Full-Service-Agentur – jedes Modell hat seine eigenen Preisstrukturen.

Im nächsten Abschnitt zeige ich dir, welche Faktoren die Kosten maßgeblich beeinflussen – und worauf du schon in der Planungsphase achten solltest.

Welche Faktoren beeinflussen die Gesamtkosten?

Die Kosten für deinen Onlineshop hängen nicht nur vom Shopsystem ab, sondern vor allem davon, wie individuell und komplex dein Projekt ist. Je mehr Funktionen du brauchst, desto höher wird der Aufwand und damit auch das Budget.

Eine genaue Planung spart dir später Geld – hier erfährst du, wie du deinen Onlineshop strukturiert vorbereitest: Onlineshop planen – Schritt für Schritt zur Umsetzung

1. Shopsystem und Technologie

WooCommerce ist kostenlos, aber du brauchst Plugins, ein Theme und einen Hosting-Anbieter. Shopify bringt viele Funktionen mit, aber kostet monatlich. Shopware ist besonders stark im B2B und Multichannel – aber auch aufwendiger in der Umsetzung.

2. Funktionsumfang

  • Wie viele Produkte möchtest du verkaufen?
  • Brauchst du Varianten, Staffelpreise oder Konfiguratoren?
  • Soll es Anbindungen an ERP, Buchhaltung oder CRM geben?

All das beeinflusst den Entwicklungsaufwand und damit die Kosten erheblich.

3. Design und Nutzererlebnis

Ein einfaches Standard-Theme ist günstig – aber oft nicht optimal für Conversion oder Branding. Individuelle Designs sind teurer, bieten dir aber mehr Kontrolle über die Nutzerführung und Markenwirkung.

4. Inhalte

Texte, Bilder, SEO, Produktdaten – je nach Produktanzahl und Anspruch entsteht hier schnell ein hoher Aufwand. Viele unterschätzen, wie lange es dauert, gute Inhalte zu erstellen oder zu strukturieren.

5. Recht und Sicherheit

AGB, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner und gesetzliche Anforderungen wie DSGVO oder Widerrufsrecht sind Pflicht. Tools oder juristische Begleitung verursachen laufende oder einmalige Kosten.

Im nächsten Abschnitt vergleichen wir die beliebtesten Shopsysteme – WooCommerce, Shopify und Shopware – und zeigen, welche Kosten du jeweils erwarten kannst.

Systeme im Vergleich: WooCommerce, Shopify, Shopware

Die Wahl des Shopsystems beeinflusst nicht nur die Technik, sondern auch die Kostenstruktur deines Onlineshops. Hier bekommst du einen Überblick über die drei meistgenutzten Systeme – mit ihren Vorteilen, Nachteilen und typischen Kosten.

WooCommerce

  • Lizenz: Open Source, kostenlos
  • Einrichtung: Technisch anspruchsvoller als Baukästen, aber extrem flexibel
  • Erweiterungen: Viele Plugins (teils kostenpflichtig), Hosting separat nötig
  • Für wen geeignet: Gründer mit Technikaffinität oder Agentur-Support, individuelle Shops
  • Kosten grob: 1.500 bis 8.000 € (je nach Umfang)

Shopify

  • Lizenz: ab ca. 30 € pro Monat
  • Einrichtung: Sehr einfach, schnell startklar
  • Erweiterungen: Viele Apps, aber oft mit monatlichen Kosten
  • Für wen geeignet: Startups, Einsteiger, Shops mit Fokus auf schnelles Go-live
  • Kosten grob: 1.000 bis 6.000 € (je nach Setup und Apps)

Shopware

  • Lizenz: Community Edition kostenlos, Professional ab 199 € im Monat
  • Einrichtung: Eher technisch, größere Projekte meist mit Agentur
  • Erweiterungen: Hochwertige Plugins, oft B2B-orientiert
  • Für wen geeignet: Mittelständische Unternehmen, individuelle Prozesse, Skalierung
  • Kosten grob: 5.000 bis 20.000 € (je nach Integrationstiefe)

Jedes System hat seine Stärken. Wichtig ist, dass du nicht nur nach Anschaffungskosten entscheidest, sondern auch Betrieb, Erweiterbarkeit und Support bedenkst.

Du willst WooCommerce und Shopify direkt vergleichen? Lies hier unseren ausführlichen Vergleich: WooCommerce vs Shopify – Welches Shopsystem passt besser?

Im nächsten Abschnitt zeige ich dir konkrete Preisbeispiele, damit du ein besseres Gefühl bekommst, was dein Shop kosten kann.

Preisbeispiele: Was kostet ein Onlineshop wirklich?

Um dir eine konkrete Vorstellung zu geben, schauen wir uns drei typische Szenarien an. So bekommst du ein Gefühl dafür, welche Budgets für unterschiedliche Projekte realistisch sind.

Kleiner Shop – Einstieg mit WooCommerce oder Shopify

  • 10 bis 20 Produkte
  • Standard-Design oder leicht angepasstes Template
  • Wenige Plugins oder Apps
  • Keine komplexen Integrationen
  • Typische Kosten: 1.000 bis 3.000 €

Mittelgroßer Shop mit individuellem Design

  • 50 bis 500 Produkte
  • Custom-Design oder stark angepasstes Theme
  • SEO-Texte, Bilder, rechtliche Seiten
  • Integration von Zahlung, Versand, Marketing-Tools
  • Typische Kosten: 5.000 bis 12.000 €

Komplexes Projekt mit individueller Funktionalität

  • Über 1.000 Produkte
  • Multishop, ERP-Anbindung, B2B-Features
  • Individuelle Produktlogik oder Konfigurator
  • Skalierbar, Performance-optimiert
  • Typische Kosten: 15.000 bis 40.000 €

DIY vs. Agentur: Was ist günstiger?

Selbst erstellen spart Geld, aber kostet Zeit und birgt Risiken. Agenturen bieten Struktur, Erfahrung und Support. Wenn du keine technische Expertise hast, kann sich die Investition schnell rechnen. Vor allem, wenn du Fehler und doppelte Arbeit vermeiden willst.

Im nächsten Abschnitt schauen wir auf laufende Kosten, die du in deine Jahresplanung einbeziehen solltest.

Laufende Kosten im Überblick

Auch nach dem Launch deines Shops entstehen regelmäßige Ausgaben. Diese laufenden Kosten solltest du nicht unterschätzen – sie sichern den Betrieb, die Performance und die rechtliche Stabilität deines Online-Business.

Hosting und Domain

Je nach System und Shop-Größe liegen die Hostingkosten bei 10 bis 200 € pro Monat. WooCommerce benötigt in der Regel ein gutes Managed WordPress Hosting, während bei Shopify Hosting enthalten ist.

Plugins, Apps und Lizenzen

Funktionserweiterungen sind oft nicht einmalig, sondern laufen im Abo. Ein SEO-Plugin, Zahlungsanbieter, Cookie-Manager oder Rechnungssoftware kosten zwischen 5 und 50 € pro Monat – pro Tool.

Wartung und Sicherheit

Updates, Backups, Sicherheitsüberwachung und Bugfixing solltest du regelmäßig durchführen oder über einen Wartungsvertrag abdecken lassen. Agenturen bieten dafür Servicepakete ab ca. 50 bis 200 € monatlich.

Rechtliche Anforderungen

Texte wie AGB, Impressum und Datenschutzerklärung müssen aktuell bleiben. Tools wie eRecht24 oder IT-Recht Kanzlei bieten Pakete ab ca. 10 bis 25 € monatlich.

Marketing und Werbung

Wenn du Verkäufe generieren willst, musst du sichtbar sein. SEO, SEA, Social Ads und Newsletter-Tools verursachen laufende Kosten – die oft höher sind als technische Posten. Plane mindestens 10 bis 20 Prozent deines Umsatzes fürs Marketing ein.

Im nächsten Abschnitt zeige ich dir typische Fehler in der Budgetplanung – und wie du sie vermeidest.

Typische Stolperfallen bei der Budgetplanung

Viele Shopbetreiber verkalkulieren sich bei der Planung ihres Budgets. Nicht, weil sie zu wenig investieren – sondern weil sie an den falschen Stellen sparen oder wichtige Ausgaben übersehen. Hier sind die häufigsten Fehler aus der Praxis.

1. Zu knapp kalkulierter Aufbau

Viele gehen davon aus, dass ein Shop mit ein paar hundert Euro steht. Dabei wird vergessen, dass technische Einrichtung, Design, rechtliche Absicherung und Funktionalität Aufwand bedeuten. Ein zu knappes Budget führt oft zu halbfertigen Lösungen.

2. Laufende Kosten unterschätzt

Einmal fertig entwickelt – und dann ist Ruhe? Leider nein. Hosting, Wartung, Plugins und Support summieren sich. Wer das nicht einplant, wird von monatlichen Rechnungen überrascht.

3. Kein Marketingbudget eingeplant

Ein schöner Shop bringt nichts, wenn ihn niemand sieht. SEO, Ads, Social Media und Newsletter-Tools kosten Geld – ob Zeit oder Budget. Wer hier zu spät investiert, verschenkt Potenzial.

4. Falsche Plattformwahl

Manche Shops starten mit dem falschen System. Dann wird später teuer migriert oder aufwendig angepasst. Ein Beispiel: Shopify ist schnell startklar, aber limitiert bei sehr individuellen Prozessen. WooCommerce ist flexibel, braucht aber mehr technisches Know-how.

5. Keine Rücklagen für Weiterentwicklung

Shops sind nie wirklich „fertig“. Neue Anforderungen, Produkte oder Marketingideen führen immer wieder zu Anpassungen. Wer das Budget vollständig beim Launch aufbraucht, blockiert spätere Verbesserungen.

Im nächsten Abschnitt erfährst du, wann sich die Zusammenarbeit mit einer Agentur wirklich lohnt – und was du dabei erwarten kannst.

Wann lohnt sich eine Agentur?

Du kannst vieles selbst machen, aber nicht alles solltest du selbst machen. Gerade beim Aufbau eines professionellen Onlineshops lohnt es sich, mit einer Onlineshop Agentur zusammenzuarbeiten, die dich strategisch begleitet und technische Stolperfallen vermeidet. Nicht, weil du es nicht könntest, sondern weil Erfahrung Zeit, Geld und Nerven spart.

Wann der Profi sinnvoll ist

  • Du willst deinen Shop skalieren – ohne technische Bremsen
  • Du brauchst eine individuelle Lösung mit speziellen Anforderungen
  • Du möchtest rechtlich und technisch sicher aufgestellt sein
  • Du hast keine Kapazitäten für Setup, Wartung und Weiterentwicklung

Was eine Agentur für dich übernimmt

  • Beratung zu Shopsystem, Funktionen und Design
  • Technische Umsetzung, Theme-Anpassung, Plugin-Integration
  • OnPage-SEO, Performance-Optimierung, Mobile UX
  • Automatisierung von Prozessen (z. B. Buchhaltung, Versand, CRM)
  • Support, Wartung und Weiterentwicklung

Was kostet die Zusammenarbeit?

Gute Agenturen arbeiten transparent – mit Stundensätzen, Projektpauschalen oder Wartungsverträgen. Kleine Projekte starten ab ca. 1.500 bis 3.000 €, größere Shops liegen bei 5.000 € und mehr. Wichtig ist: Du kaufst kein fertiges Produkt, sondern ein funktionierendes System, das zu deinem Business passt.

Im letzten Abschnitt fassen wir alle Erkenntnisse zusammen, damit du für dein Projekt gut vorbereitet bist.

Fazit: Was dein Onlineshop kosten darf – und sollte

Die Frage nach den Kosten ist kein Nebenbei-Thema. Sie ist der Ausgangspunkt für die richtige Entscheidung. Ein Onlineshop kann günstig sein – oder teuer, ohne zu funktionieren. Entscheidend ist, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Wenn du nur ein einfaches Projekt umsetzen willst, reicht ein Baukastensystem oder ein DIY-Shop mit WordPress. Wenn du aber individuell, rechtssicher und skalierbar verkaufen möchtest, führt oft kein Weg an einer professionellen Umsetzung vorbei.

Plane realistisch, denke an alle laufenden Kosten und lass dich nicht von vermeintlichen Billigangeboten blenden. Denn was am Anfang günstig erscheint, kann später teuer werden – etwa durch fehlende Funktionen, Sicherheitsprobleme oder unnötige Kompromisse.

Mit diesem Wissen hast du jetzt die Basis, um dein Budget sinnvoll zu planen und den passenden Partner für deinen Onlineshop zu finden.

Du schwankst zwischen Shopware und WooCommerce? Dann hilft dir dieser Vergleich weiter: Shopware vs WooCommerce – Welche Plattform passt besser zu dir?

FAQ zu Onlineshop-Kosten

Was kostet ein kleiner Onlineshop mit WooCommerce?

Ein kleiner Shop mit Basisfunktionen und Template-Design startet meist bei 1.000 bis 3.000 €, je nach Setup und Support.

Wie viel kostet ein Onlineshop von einer Agentur?

Agenturprojekte liegen oft zwischen 3.000 und 20.000 €, je nach System, Design und Funktionalität. Dafür erhältst du ein professionelles, wartbares Setup.

Was kostet ein Onlineshop pro Monat?

Je nach Hosting, Plugins, Wartung und Marketing solltest du mit 50 bis 500 € monatlich rechnen. Bei größerem Umsatz auch mehr.

Gibt es versteckte Kosten beim Shopaufbau?

Ja, z. B. für rechtliche Absicherung, Performance-Optimierung, erweiterte Plugins oder spätere Änderungen. Gute Planung vermeidet böse Überraschungen.

Lohnt sich ein günstiger Website-Baukasten?

Für einfache Shops mit wenig Individualität ja. Für professionelle, skalierbare Projekte mit individueller UX eher nicht – da fehlen oft wichtige Funktionen.