Im B2B läuft vieles nicht so, wie man es vom klassischen E-Commerce kennt. Die Erwartungen sind andere. Es geht um verhandelte Preise, Rollen im Einkauf, interne Freigaben und langfristige Geschäftsbeziehungen – nicht um spontane Käufe oder Gutscheine.
Vielleicht kennst du das: Ein Kunde will etwas nachbestellen, aber niemand weiß, wer die letzte Freigabe erteilt hat. Oder du verschickst individuelle Angebote, und der Prozess zieht sich über Tage, weil das System keine passenden Funktionen bietet.
Shopware B2B 2025 setzt genau an dieser Stelle an. Es bringt Strukturen mit, die dir helfen, komplexe B2B-Abläufe digital abzubilden – ohne dein ganzes Shop-Setup neu erfinden zu müssen.
Warum das wichtig ist? Weil immer mehr Geschäftskunden online bestellen wollen. Laut ECC Köln kaufen bereits über 70 Prozent regelmäßig digital ein. Gleichzeitig ist fast die Hälfte mit dem Bestellprozess unzufrieden. Die Gründe: fehlende Funktionen, schlechte Usability, unklare Preislogik.
In diesem Artikel bekommst du einen klaren Überblick, was Shopware B2B 2025 leistet – und wie du das System auf dein Geschäftsmodell anpasst. Mit Beispielen, Empfehlungen und einem strukturierten Fahrplan für deinen Einstieg.
1. Was ist Shopware B2B?
Kurz gesagt:
Shopware B2B 2025 ist kein separates Produkt. Es ist ein Funktionspaket, das Shopware 6 um alle Werkzeuge erweitert, die du für den digitalen Verkauf an Geschäftskunden brauchst.
Was das für dich bedeutet
Du kannst mit Shopware B2B 2025 typische Abläufe in deinem Vertrieb abbilden – direkt im Shop-Backend. Dazu gehören unter anderem:
- kundenspezifische Preise und Kataloge
- Rollenverteilungen und Benutzerrechte
- Angebotsfunktionen mit Freigaben
- Schnellbestellungen über Artikellisten
- Preisanzeige erst nach Login
Das alles funktioniert nativ im System. Keine wilden Plugin-Kombinationen, keine Workarounds. Nur ein durchdachtes Setup, das genau auf B2B-Ziele zugeschnitten ist.
Für wen ist das relevant?
Für dich, wenn du nicht an Einzelpersonen verkaufst, sondern an Unternehmen. Wenn deine Kunden regelmäßig bestellen, interne Prozesse einhalten müssen oder individuelle Preise erwarten.
Und wenn du vermeiden willst, dass dein Vertrieb ständig mit PDF-Angeboten oder Excel-Listen arbeitet, obwohl du längst einen Online-Shop hast.
Warum B2C-Funktionen hier nicht reichen
Klassische Shopsysteme sind auf Endkunden optimiert. Sie bieten Standardfunktionen – aber kaum Möglichkeiten für Dinge wie Mengenrabatte pro Kunde, Bestellfreigaben oder Mehrbenutzerkonten.
Sobald du versuchst, diese Prozesse irgendwie abzubilden, wird es technisch kompliziert. Oder teuer. Oder beides.
Shopware B2B 2025 löst genau dieses Problem. Es bringt die nötige Tiefe, ohne dein System unnötig aufzublähen. Und es hilft dir, deinen Kunden genau das zu bieten, was sie heute erwarten – eine digitale Einkaufsumgebung, die wirklich funktioniert.
2. Die wichtigsten B2B-Funktionen in Shopware
Was B2B-Kunden wirklich brauchen – und wie Shopware das löst
Im B2B willst du nicht einfach verkaufen, du willst Prozesse abbilden. Das bedeutet: Einkaufslisten, Genehmigungen, Kundenpreise. Gleichzeitig soll alles so laufen, dass dein Team entlastet wird – nicht zusätzlich belastet.
Shopware B2B 2025 liefert dafür gezielt entwickelte Funktionen. Keine Kompromisse. Sondern echte Werkzeuge für digitale Geschäftsbeziehungen.
Hier sind die wichtigsten davon – mit konkretem Nutzen für dich:
Kundenspezifische Preise und Sortimente
Nicht jeder Kunde sieht denselben Preis. Und das soll auch so sein. Mit Shopware B2B 2025 kannst du Preisregeln pro Kunde, Gruppe oder sogar individuell pro Artikel festlegen. So steuerst du exakt, wer was zu welchem Preis sieht.
Auch dein Sortiment kannst du differenzieren. Beispielsweise kannst du bestimmten Kunden nur ausgewählte Produkte anzeigen lassen – ideal für Händlernetze oder projektbezogene Artikel.
Rollen- und Rechteverteilung
Im B2B entscheiden selten Einzelpersonen. Mitarbeiter legen Warenkörbe an, Teamleiter geben frei, Buchhaltung bestellt.
Mit Shopware B2B 2025 weist du Rollen zu: Wer darf einkaufen? Wer muss freigeben? Wer sieht was? So läuft der Bestellprozess digital genauso, wie es deine Kunden intern gewohnt sind.
Angebotsfunktion mit Freigabeprozess
Manche Kunden wollen nicht direkt bestellen. Sie wünschen ein Angebot – oder müssen es vorab genehmigen lassen.
Shopware B2B 2025 bildet das direkt im System ab. Dein Kunde fordert ein Angebot an, du erstellst es im Backend, und nach Freigabe wird es automatisch zur Bestellung. Ohne Medienbruch. Ohne E-Mail-Pingpong.
Schnellbestellung und Einkaufslisten
Viele B2B-Kunden wissen genau, was sie brauchen. Lange Produktsuchen kosten da nur Zeit.
Shopware B2B 2025 bietet Funktionen wie Quick-Order-Felder oder gespeicherte Einkaufslisten. Dein Kunde kann direkt per Artikelnummer bestellen oder eine Liste importieren – und spart sich den Umweg über Kategorieseiten.
Preise nur nach Login sichtbar
In vielen B2B-Shops sollen Preise nicht öffentlich sein. Das schützt deine Konditionen – und hält unberechtigte Zugriffe ab.
Mit Shopware B2B 2025 kannst du die Preisanzeige individuell steuern. Preise siehst du nur, wenn du eingeloggt bist – oder erst nach Freigabe.
Diese Funktionen sind nicht einfach „nice to have“. Sie bilden reale Anforderungen ab. Und sie machen Shopware B2B 2025 zu einer Lösung, die nicht nur technisch funktioniert – sondern echte B2B-Prozesse verständlich digitalisiert.
3. Shopware B2B Suite vs. B2B Components
Zwei Wege, ein Ziel – aber welcher passt besser zu dir?
Wenn du dich mit Shopware B2B 2025 beschäftigst, wirst du zwei Begriffe immer wieder lesen: B2B Suite und B2B Components. Beide liefern B2B-Funktionen. Aber sie unterscheiden sich deutlich – technisch und strategisch.
Was genau ist der Unterschied? Und welche Lösung solltest du einsetzen? Die Antworten hängen stark davon ab, wo du heute stehst – und wohin du willst.
Was ist die B2B Suite?
Die Shopware B2B Suite war lange Zeit das offizielle B2B-Modul. Sie bot viele Funktionen: Benutzerrollen, Genehmigungsprozesse, Angebotsfunktionen, Schnellbestellungen.
Technisch war sie allerdings eng mit älteren Shopware-Versionen verbunden. Sie ist nur in der teuersten Edition enthalten und erfordert in der Regel Individualentwicklung. Updates und Erweiterungen sind aufwendiger.
Die B2B Suite wird weiterhin unterstützt, aber nicht aktiv weiterentwickelt. Sie ist also eine Art „Legacy“-Lösung – stabil, aber nicht zukunftsgerichtet.
Was sind die B2B Components?
Mit Shopware B2B 2025 kamen die neuen B2B Components. Sie sind modular aufgebaut, technisch auf dem neuesten Stand und flexibel integrierbar.
Du bekommst viele der Funktionen, die früher nur der Suite vorbehalten waren – aber in einem modernen, leichter erweiterbaren Format. Und das Beste: Die Components sind bereits ab der Evolve-Edition verfügbar. Das macht den Einstieg günstiger und einfacher.
Welche Variante passt besser zu dir?
Wenn du heute neu mit einem B2B-Shop auf Shopware-Basis starten willst, gibt es kaum einen Grund, noch auf die alte Suite zu setzen. Die B2B Components sind die klare Empfehlung:
- einfacher zu konfigurieren
- besser updatefähig
- flexibler anpassbar
- zukunftssicher
Die Suite lohnt sich nur, wenn du bereits ein funktionierendes Setup darauf aufgebaut hast – und ein Umstieg aktuell mehr Aufwand als Nutzen bringen würde.
Der Übergang: Von Suite zu Components
Falls du heute die B2B Suite nutzt und auf die Components umsteigen willst, ist das möglich – aber es braucht Planung. Datenmodelle, Rollen und Freigaben müssen sauber übertragen werden.
Unsere Empfehlung: Mach den Wechsel nicht mitten im Geschäftsjahr. Plane ihn als eigenes Projekt – idealerweise mit technischer Begleitung. Denn auf lange Sicht lohnt sich der Umstieg fast immer.
4. Schritt-für-Schritt Anleitung zur Umsetzung
Wie du deinen Shopware B2B 2025 Shop richtig aufsetzt – ohne dich zu verzetteln
Viele B2B-Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an fehlender Struktur. Zu viele Anforderungen auf einmal. Zu wenig Fokus. Und oft ein Setup, das zwar irgendwie funktioniert – aber nicht skalierbar ist.
Mit Shopware B2B 2025 kannst du das vermeiden. Wenn du die Umsetzung planst wie ein echtes Projekt, bekommst du am Ende ein System, das sauber läuft und sich anpasst, wenn dein Business wächst.
Hier ist ein erprobter Fahrplan für dich:
Schritt 1: Anforderungen definieren
Bevor du irgendetwas umsetzt, musst du klar wissen, was du brauchst. Wer soll bestellen? Wer gibt Bestellungen frei? Gibt es verschiedene Kundengruppen, Preise oder Sortimente?
Je genauer du deine B2B-Prozesse kennst, desto gezielter kannst du sie später im System abbilden. Nimm dir dafür Zeit – dieser Schritt entscheidet über den Erfolg deines Projekts.
Schritt 2: Edition auswählen
Die B2B Components stehen ab der Edition „Evolve“ zur Verfügung. Prüfe, ob du Features wie Rollen, Workflows oder Katalogsteuerung brauchst. Falls du bereits die Suite nutzt, überlege, ob ein Wechsel auf Shopware B2B 2025 für dich sinnvoll ist.
Tipp: Wenn du auf ein zukunftssicheres Setup setzen willst, ist der Einstieg über die Components meistens der bessere Weg.
Schritt 3: Konfiguration & Einrichtung
Jetzt geht es an die Umsetzung. Lege Rollen an, definiere Preisregeln, aktiviere Angebotsfunktionen, richte Schnellbestellungen ein.
Wichtig: Halte es schlank. Starte mit den Funktionen, die du wirklich brauchst. Erweiterungen sind später jederzeit möglich – aber Überladung von Anfang an macht dein Setup schnell unübersichtlich.
Schritt 4: Schnittstellen einplanen
Fast jeder B2B-Shop hängt an anderen Systemen. ERP, CRM oder PIM sind fast immer beteiligt. Denk früh daran, wie du diese Systeme anbindest – ob über Middleware oder API.
Tipp: Plane die Schnittstellen gleich mit – sie sind kein „Nachtrag“, sondern ein zentraler Baustein deines Setups.
Schritt 5: Testen & optimieren
Bevor du live gehst, teste deinen Shop. Lass reale Kunden oder Kollegen typische Prozesse durchspielen. Funktionieren Rollen, Freigaben, Preise?
Nutze Feedback aktiv, bevor der Shop online geht. Und auch danach: B2B ist kein „fertig“-Projekt. Es entwickelt sich weiter – mit dir, deinen Kunden und deinen Anforderungen.
Mit dieser Struktur baust du deinen Shopware B2B 2025 Shop nicht nur schneller – sondern besser. Und du vermeidest die typischen Stolperfallen, die viele andere erst teuer korrigieren müssen.
5. Die besten Shopware B2B Plugins
Was dir Plugins wirklich bringen – und wann du besser auf sie verzichtest
Shopware B2B 2025 bringt bereits viele wichtige Funktionen mit. Doch je nach Branche, Geschäftsmodell oder Kundenstruktur können zusätzliche Erweiterungen sinnvoll sein.
Wichtig ist: Plugins sollten nie eine Krücke sein, um fehlende Kernfunktionen zu kompensieren. Sondern gezielte Ergänzungen, die einen klaren Mehrwert liefern.
Hier sind bewährte Plugins, die in vielen B2B-Projekten echten Nutzen bringen:
1. Business Essentials – für individuelle Kundenportale
Mit diesem Plugin kannst du Login-Bereiche, Registrierungsformulare und Kundenzugänge stark individualisieren. Perfekt, wenn du verschiedenen Kundengruppen unterschiedliche Informationen oder Zugriffsmöglichkeiten bieten willst.
2. Cart Permissions – wer darf was im Warenkorb?
Gerade bei größeren Firmen ist oft unklar, wer im Team bestellen darf. Mit Cart Permissions steuerst du das exakt. Du kannst Rollen definieren, Warenkorbbeschränkungen festlegen und Regeln anlegen – alles direkt im Adminbereich.
3. Import/Export Advanced – für komplexe Datenstrukturen
Du arbeitest mit vielen Produkten, individuellen Preisen oder fremden Systemen? Dann brauchst du stabile Datenschnittstellen. Dieses Plugin hilft dir, große Datenmengen zuverlässig zu importieren oder zu synchronisieren – manuell oder automatisiert.
4. Custom Products – für individuelle Produktkonfiguration
B2B heißt oft: Produkte müssen angepasst werden. Maße, Varianten, Zusatzoptionen. Mit diesem Plugin lassen sich komplexe Konfiguratoren direkt im Shop umsetzen – ohne externe Tools oder PDF-Freigaben per E-Mail.
5. Advanced Search oder Elasticsearch
Wenn du viele Artikel hast, ist eine starke Suche Pflicht. Diese Plugins sorgen dafür, dass Kunden schneller finden, was sie brauchen – auch bei Tippfehlern oder technischen Begriffen.
Wann du auf Plugins lieber verzichtest
Nicht jedes Problem braucht ein Plugin. Oft lassen sich Features auch mit Shopware Bordmitteln oder einfachen Anpassungen lösen. Je mehr Plugins du einsetzt, desto höher ist die Komplexität – und desto größer das Risiko bei Updates.
Unsere Empfehlung: Nutze Plugins nur dann, wenn sie dir wirklich Arbeit abnehmen oder deinem Kunden echten Mehrwert bieten. Und prüfe regelmäßig, ob du sie noch brauchst.
6. Erfolgsfaktoren im B2B Shop mit Shopware
Technik allein reicht nicht – worauf es wirklich ankommt
Viele B2B-Shops sehen auf dem Papier gut aus. Sie haben Funktionen, Prozesse und Systeme. Doch trotzdem bleiben die Bestellungen aus – oder die Kunden sind unzufrieden. Woran liegt das?
Erfolgreicher B2B-Commerce braucht mehr als Technik. Es geht darum, wie du das System nutzt. Wie du denkst, strukturierst und deinen Kunden führst. Shopware B2B 2025 gibt dir dafür viele Möglichkeiten – aber du musst sie richtig einsetzen.
Hier sind die zentralen Erfolgsfaktoren:
1. Nutzerführung: Klar statt komplex
Deine Kunden sind keine Online-Profis. Sie haben keine Zeit, sich durch Menüs zu klicken oder herauszufinden, wo sie ihr letztes Angebot finden.
Ein guter B2B-Shop führt. Schnell. Klar. Direkt. Mit klaren Buttons, verständlicher Sprache und Prozessen, die logisch aufgebaut sind.
Tipp: Beobachte echte Nutzer. Wo stocken sie? Was suchen sie? Du wirst überrascht sein, wie viel Optimierungspotenzial du mit kleinen Anpassungen erreichst.
2. Geschwindigkeit: Jede Sekunde zählt
Auch im B2B ist Ladezeit entscheidend. Kunden erwarten, dass ein Produktfilter sofort reagiert. Dass ein Login nicht mehrere Sekunden dauert. Langsame Seiten kosten Vertrauen – und oft auch Bestellungen.
Nutze Tools wie PageSpeed Insights oder Lighthouse, um regelmäßig zu prüfen, wie schnell dein Shop läuft. Und achte darauf, dass Plugins und Erweiterungen deine Performance nicht bremsen.
3. SEO & Sichtbarkeit: Auch im B2B relevant
Nur weil du an Unternehmen verkaufst, heißt das nicht, dass SEO keine Rolle spielt. Viele Einkäufer googeln – nicht weil sie stöbern, sondern weil sie ein konkretes Problem haben. Wenn du dort auftauchst, beginnt der Kontakt digital.
Pflege deine Inhalte, optimiere Kategorien und beantworte Fragen direkt im Shop. Besonders stark: FAQ-Bereiche, die auch intern weitergeleitet werden können.
4. Marketing & Automatisierung
Ein B2B-Shop muss nicht „laut“ sein. Aber er sollte im Hintergrund klug arbeiten. Automatische E-Mails nach Angebotsanfragen, Erinnerungen bei abgebrochenen Freigaben oder gezielte Follow-ups bei Großkunden machen oft den Unterschied.
Shopware B2B 2025 lässt sich mit vielen Tools verbinden – zum Beispiel mit E-Mail-Marketing-Software oder CRM-Systemen. Nutze das Potenzial, damit dein Shop nicht nur technisch gut, sondern auch vertrieblich effektiv ist.
Erfolg im B2B beginnt nicht mit Features, sondern mit Verständnis. Wenn du weißt, wie deine Kunden ticken, kannst du Shopware B2B 2025 so einsetzen, dass es mehr ist als ein Shop – nämlich ein echter Teil deines Vertriebs.
7. Praxisbeispiele & Use Cases
Was andere Unternehmen mit Shopware B2B 2025 erreicht haben
Manchmal sagt ein echtes Beispiel mehr als jede Funktionsliste. Deshalb schauen wir uns jetzt an, wie andere Unternehmen Shopware B2B 2025 nutzen – und was du daraus mitnehmen kannst.
Diese Use Cases zeigen, wie flexibel und praxisnah das System in der Realität funktioniert.
Grohe: Digitale Effizienz für einen internationalen Konzern
Der Sanitärhersteller Grohe betreibt einen B2B-Shop mit über 400.000 Produkten. Zielgruppe: Händler, Installateure und Planer weltweit.
Mit Shopware wurden individuelle Preislisten, Rollenmodelle und ein globaler Produktkatalog umgesetzt. Besonders wichtig war Grohe die Schnittstelle zum eigenen ERP-System – und die Möglichkeit, Bestellprozesse je Markt flexibel anzupassen.
Was du mitnehmen kannst: Auch in komplexen Organisationen mit vielen Regionen lässt sich Shopware B2B 2025 skalieren – wenn die Prozesse klar definiert sind.
Lüning: Einfacher einkaufen im Mittelstand
Das Großhandelsunternehmen Lüning setzt auf Shopware B2B, um seinen Geschäftskunden einen einfachen Bestellprozess zu bieten – vor allem für wiederkehrende Bestellungen.
Über Einkaufslisten, Schnellerfassungen und kundenindividuelle Preise wird der Aufwand für beide Seiten minimiert. Mitarbeiter können im Namen ihres Teams einkaufen, Bestellungen verwalten und Budgets einhalten.
Was du mitnehmen kannst: Auch im Mittelstand lassen sich mit Shopware B2B 2025 schlanke, digitale Abläufe schaffen – ohne große IT-Abteilungen.
Torwegge: Individualisierung trifft B2B-Prozess
Der Anbieter für Fördertechnik und Komponenten nutzt Shopware B2B, um stark individualisierbare Produkte mit einem klaren Bestellprozess zu kombinieren.
Dank Custom Products können Kunden Produkte exakt konfigurieren. Gleichzeitig greifen Rollenmodelle und Angebotsfunktionen – ideal für technisch komplexe, beratungsintensive Sortimente.
Was du mitnehmen kannst: Wenn du erklärungsbedürftige Produkte vertreibst, kannst du mit Shopware B2B 2025 trotzdem automatisierte Prozesse schaffen.
Was alle drei gemeinsam haben
Ob Konzern, Mittelstand oder Spezialanbieter: Entscheidend ist nicht die Größe – sondern das Verständnis für die eigenen Prozesse. Shopware B2B 2025 ist so flexibel, wie du es brauchst. Aber du musst wissen, was du willst.
8. Migration & Zukunftssicherheit
Was du jetzt über Umstieg und Weiterentwicklung wissen solltest
Du nutzt noch die klassische Shopware B2B Suite? Oder stehst vor der Entscheidung, welches System du aufbauen sollst? Dann lohnt sich ein Blick in die Zukunft – denn Shopware B2B 2025 hat eine klare Richtung: modular, flexibel und kontinuierlich weiterentwickelt.
Migration von der B2B Suite zu den B2B Components
Viele Unternehmen nutzen aktuell noch die B2B Suite. Das ist verständlich – sie war lange Standard. Doch sie ist technisch nicht mehr zukunftsfähig. Neue Features erscheinen nur noch für die B2B Components. Die Suite wird zwar gepflegt, aber nicht mehr aktiv ausgebaut.
Wenn du langfristig planst, solltest du deshalb über eine Migration nachdenken. Wichtig ist dabei: Du brauchst ein Konzept. Rollen, Preisregeln, Angebote und Nutzerrechte müssen sauber übertragen werden.
Am besten planst du den Wechsel in einer ruhigen Projektphase. Parallelbetrieb ist möglich – aber aufwendig. Eine gute Vorbereitung spart dir später viele Nerven.
Zukunftspläne von Shopware für B2B
Shopware entwickelt seine B2B-Komponenten kontinuierlich weiter. Auf der Roadmap stehen unter anderem:
- Digital Sales Rooms für persönliche Angebote und Beratung
- KI-gestützte Empfehlungen (z. B. für Produktauswahl oder Cross-Selling)
- Verbesserte ERP-Anbindungen
- Noch feinere Steuerung von Benutzerrollen und Workflows
Gerade das Thema KI wird im B2B in den nächsten Jahren stark wachsen. Wer heute mit Shopware B2B 2025 einsteigt, schafft die technische Basis, um neue Funktionen später nahtlos nutzen zu können.
Wie du zukunftssicher planst
B2B-Prozesse ändern sich. Märkte auch. Deshalb brauchst du ein System, das mitwächst – und nicht bei jeder Änderung komplett neu gebaut werden muss.
Shopware B2B 2025 gibt dir dafür genau die richtige Mischung: Ein stabiles Fundament mit Raum für individuelle Anpassungen. Und ein Entwicklungstempo, das dich nicht überfordert, aber Schritt für Schritt neue Möglichkeiten schafft.
Wenn du heute planst, kannst du morgen flexibel reagieren.
9. Fazit
Warum Shopware B2B 2025 mehr ist als nur eine gute Wahl
B2B-Commerce wird digital – und zwar schnell. Wer heute noch mit PDFs, Excel-Tabellen oder starren Systemen arbeitet, verliert nicht nur Zeit, sondern auch Vertrauen. Die Anforderungen steigen. Kunden erwarten einfache Abläufe, individuelle Preise, digitale Angebote und verlässliche Prozesse.
Shopware B2B 2025 ist genau dafür gebaut. Es ist kein Tool für Entwickler, sondern ein Werkzeug für Entscheider. Du kannst damit deinen bestehenden Shop ausbauen, neue Prozesse integrieren und deinen Vertrieb digital aufstellen – ohne Kompromisse bei Flexibilität oder Skalierbarkeit.
Ob du neu startest oder aus einer bestehenden Suite migrierst: Der richtige Einstieg ist entscheidend. Und genau dabei helfen wir dir.
Warum du jetzt handeln solltest
Viele Unternehmen wissen, dass sie ihr B2B-Angebot digitalisieren müssen – aber sie verschieben den Start immer wieder. Das Problem: Die Lücke zwischen Erwartung und Wirklichkeit wird mit jeder Woche größer.
Je früher du mit Shopware B2B 2025 arbeitest, desto mehr lernst du über deine eigenen Prozesse. Und desto schneller kannst du dich vom Wettbewerb absetzen.
Lass uns gemeinsam deinen B2B-Shop aufbauen
Du hast Fragen zur Umsetzung, brauchst eine Einschätzung zu deinem Projekt oder willst wissen, ob Shopware B2B 2025 zu deinem Geschäftsmodell passt?
Dann melde dich. Wir beraten dich ehrlich, technisch fundiert und mit Fokus auf dein Ziel – nicht auf Features.
Fragen & Antworten zu Shopware B2B 2025
Welche Voraussetzungen brauche ich für Shopware B2B 2025?
Du benötigst mindestens die Shopware Edition „Evolve“, um die neuen B2B Components zu nutzen. Für tiefere Individualisierung oder ERP-Anbindungen ist oft ein Entwickler oder eine Agentur sinnvoll.
Kann ich von der alten B2B Suite auf die B2B Components umsteigen?
Ja, das ist möglich – allerdings nicht mit einem Klick. Du solltest dafür eine Migrationsstrategie entwickeln, da Datenmodelle, Rollen und Freigabelogiken unterschiedlich aufgebaut sind.
Wie sicher ist Shopware B2B 2025 im Hinblick auf Updates?
Sehr sicher. Die B2B Components sind modular aufgebaut und aktiv in die Shopware-Roadmap eingebunden. Du erhältst regelmäßige Updates, die besser wartbar sind als bei älteren Lösungen.
Funktioniert Shopware B2B 2025 auch mit meinem ERP?
Ja, über API oder Middleware lassen sich viele ERP-Systeme anbinden. Ob es einfach oder komplex wird, hängt von deinem ERP-Anbieter und deinem Datenmodell ab.
Ist Shopware B2B 2025 auch für kleinere Unternehmen geeignet?
Absolut. Gerade die neuen B2B Components machen es einfacher, klein zu starten und bei Bedarf zu skalieren. Du brauchst kein Großprojekt – aber einen klaren Plan.
Muss ich alles sofort einrichten oder kann ich schrittweise vorgehen?
Du kannst jederzeit mit den Basisfunktionen starten (z. B. Preisregeln, Rollen, Schnellbestellung) und den Shop dann Stück für Stück erweitern. Das ist sogar oft der bessere Weg.
Was kostet Shopware B2B 2025?
Die Kosten hängen von der gewählten Edition (z. B. Evolve oder Beyond) und deinem Projektumfang ab. Eine einfache Einführung ist bereits mit moderatem Budget möglich – komplexere Projekte brauchen individuelle Kalkulation.

