Warum von WooCommerce zu Shopify wechseln?
Die Wahl der richtigen E-Commerce-Plattform hängt von den individuellen Anforderungen und Zielen deines Unternehmens ab. Während WooCommerce eine flexible und anpassbare Lösung bietet, gibt es Situationen, in denen ein Wechsel zu Shopify sinnvoll sein kann.
Shopify ist eine vollständig gehostete Plattform, die viele Aspekte des Online-Verkaufs vereinfacht. Für Unternehmen, die eine skalierbare Lösung mit integriertem Hosting, Sicherheit und Support suchen, kann Shopify eine attraktive Option sein.
Einige Gründe, die für einen Wechsel sprechen könnten:
- Einfachheit: Shopify bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, die es ermöglicht, Produkte schnell hinzuzufügen und den Shop zu verwalten.
- Skalierbarkeit: Für wachsende Unternehmen bietet Shopify Lösungen, die mit dem Geschäft mitwachsen können.
- Support: Shopify bietet rund um die Uhr Support, was besonders für Unternehmen ohne eigenes IT-Team hilfreich sein kann.
- Integrierte Funktionen: Viele Funktionen, die bei WooCommerce durch Plugins hinzugefügt werden müssen, sind bei Shopify bereits integriert.
Es ist wichtig zu betonen, dass sowohl WooCommerce als auch Shopify leistungsfähige Plattformen sind. Die Entscheidung für einen Wechsel sollte auf einer sorgfältigen Analyse der spezifischen Bedürfnisse und Ressourcen deines Unternehmens basieren.
Migration vorbereiten
Ein erfolgreicher Umzug beginnt nicht beim Datenexport. Er beginnt mit Planung.
Bevor du die Migration von WooCommerce zu Shopify startest, solltest du klären, welche Daten du mitnehmen möchtest. Dazu gehören meist:
- Produkte und Varianten
- Kundeninformationen
- Bestellungen
- Kategorien oder Tags
- Gutscheine, Inhalte oder Bewertungen (optional)
Je nach Shopgröße ist es sinnvoll, die Datenmenge zu reduzieren. Alles, was du nicht mehr brauchst, musst du später auch nicht pflegen.
Im nächsten Schritt entscheidest du, wie du migrieren möchtest. Es gibt drei Optionen:
- Manuell – über CSV-Exporte aus WooCommerce und Importe in Shopify
- Mit App – z. B. mit Matrixify oder LitExtension
- Über eine Agentur – wenn du Zeit sparen oder technische Fehler vermeiden willst
Welche Methode die richtige ist, hängt von deinem Budget, deinem technischen Wissen und der Komplexität deines Shops ab. Die Matrixify App ist z. B. sehr flexibel und auch für komplexe Daten geeignet.
Bevor du etwas exportierst, solltest du ein vollständiges Backup deines WooCommerce-Shops erstellen. Das geht über dein Hosting-Panel oder mit Plugins wie UpdraftPlus. So kannst du im Fall eines Fehlers jederzeit zurück.
Noch ein Tipp: Lege dir einen Test-Shop bei Shopify an. So kannst du später ohne Risiko alles importieren und prüfen, bevor dein neuer Shop live geht.
Mit dieser Vorbereitung vermeidest du viele typische Probleme. Und du legst den Grundstein für einen reibungslosen Wechsel.
Daten exportieren und nach Shopify übertragen
Jetzt wird’s konkret. Sobald deine Vorbereitungen abgeschlossen sind, beginnst du mit dem eigentlichen Umzug.
Die Migration von WooCommerce zu Shopify startet fast immer mit dem Export deiner Shop-Daten. Dazu gehören in der Regel:
- Produktdaten (inkl. Varianten, Preise, Bilder)
- Kundendaten (Name, E-Mail, Adresse)
- Bestellungen
- Kategorien, Schlagwörter oder benutzerdefinierte Felder (sofern gewünscht)
Für den Export kannst du entweder Bordmittel von WooCommerce verwenden oder Tools wie WP All Export nutzen. Viele Migrations-Apps wie Matrixify bringen sogar eigene Export-Anleitungen mit.
Shopify verarbeitet CSV-Dateien. Diese müssen bestimmten Strukturen folgen. Die offizielle CSV-Vorlage von Shopify hilft dir dabei, deine Daten im richtigen Format aufzubereiten.
Ein praktischer Weg ist die Nutzung eines Migrations-Tools, das beide Seiten abdeckt. Matrixify oder LitExtension importieren deine Daten direkt über die API. So sparst du dir viel manuelle Arbeit und reduzierst die Fehlerquote.
Teste den Import zunächst mit einer kleinen Datenmenge. Prüfe, ob Felder korrekt zugeordnet sind, ob Umlaute funktionieren und ob Bilder mit übernommen wurden.
Wenn alles passt, kannst du den kompletten Import durchführen. Shopify verarbeitet auch große Datenmengen zuverlässig, solange die Formatierung stimmt.
Falls du dich für die manuelle Variante entscheidest, achte besonders auf:
- korrekte Spaltenzuordnung in der CSV-Datei
- UTF-8-Kodierung
- die Shopify-Dateigrößenlimits pro Upload (aktuell 15 MB pro Datei)
Die technische Umsetzung der Migration von WooCommerce zu Shopify ist keine Sache von Minuten. Aber mit den richtigen Tools und einem klaren Ablauf funktioniert sie stabil – auch ohne tiefes Entwicklerwissen.
Shop prüfen und einrichten
Die Daten sind importiert – jetzt beginnt der Feinschliff. Bevor du live gehst, solltest du alles gründlich prüfen. Eine saubere Basis erspart dir später viele Support-Anfragen.
Starte mit den Produkten. Stimmen Titel, Beschreibung, Preise und Varianten? Wurden Bilder korrekt übernommen? Sind Tags vorhanden und logisch vergeben?
Prüfe auch die Sammlungen – in Shopify ersetzen sie die klassischen Kategorien. Du kannst sie manuell oder automatisch anlegen, z. B. über Produkt-Tags oder -Typen.
Kundendaten und Bestellungen sind meist vollständig migrierbar, Passwörter jedoch nicht. Shopify erlaubt aus Datenschutzgründen keinen direkten Import von Passwörtern. Informiere deine Kunden frühzeitig, damit sie sich ein neues Passwort erstellen können.
Ein häufiger Fehler: Metafelder oder benutzerdefinierte Felder fehlen oder sind falsch zugeordnet. Mit Matrixify kannst du diese gezielt prüfen oder nachträglich ergänzen.
Was du jetzt ebenfalls prüfen solltest:
- Produktfilter im Frontend
- Bilder in mobilen Ansichten
- Verfügbarkeiten & Lagerbestände
- Relevante Navigation (Menüstruktur)
Für diese Phase lohnt sich ein geschlossener Vorschau-Shop. So kannst du in Ruhe testen, ohne dass Kunden versehentlich bestellen oder auf unfertige Seiten stoßen.
Nutze die Chance, deine Inhalte zu optimieren. Klarere Produkttexte, bessere Bilder oder strukturiertere Sammlungen können deinen neuen Shopify-Shop spürbar aufwerten.
Die Migration von WooCommerce zu Shopify endet nicht mit dem Import. Sie beginnt dort erst richtig – nämlich beim Aufbau eines Shops, der besser funktioniert als der alte.
Design, SEO & Funktionen einrichten
Ein funktionierender Shop allein reicht nicht. Jetzt geht es darum, das Kundenerlebnis zu gestalten – und dafür braucht es Design, Struktur und ein solides SEO-Fundament.
Shopify bietet eine große Auswahl an Themes. Einige sind kostenlos, andere kostenpflichtig. Du findest sie im offiziellen Shopify Theme Store. Achte bei der Auswahl auf Ladegeschwindigkeit, mobile Optimierung und Anpassbarkeit.
Ein sauberes Design wirkt nicht nur professionell, es hilft auch deinen Kunden, sich besser zurechtzufinden. Nutze die Theme-Einstellungen, um Farben, Schriften und Layouts an dein Branding anzupassen.
Auch Funktionen lassen sich über den Shopify App Store einfach erweitern. Beispiele sind:
- Produktbewertungen
- Live-Chat oder WhatsApp-Support
- Upsell- und Cross-Sell-Tools
- Wunschlisten
- Erweiterte Filter oder Suchfunktionen
Wichtig ist: Überlade deinen Shop nicht mit Apps. Wähle gezielt, was du brauchst – und prüfe regelmäßig die Ladezeiten.
Bei der Migration von WooCommerce zu Shopify darf SEO nicht zu kurz kommen. Shopify verwendet eine andere URL-Struktur. Richte also Weiterleitungen für alle wichtigen Seiten ein, z. B. mit der integrierten Redirect-Funktion oder mithilfe von Matrixify.
Kontrolliere außerdem:
- Titel und Meta-Descriptions
- Alt-Texte für Bilder
- Überschriftenstruktur (H1, H2, …)
- Mobilfreundlichkeit und PageSpeed
Tools wie PageSpeed Insights oder Ahrefs helfen dir dabei, SEO-Fehler früh zu erkennen.
Design, Struktur und Funktionen entscheiden mit darüber, ob Besucher bleiben – oder abspringen. Nutze diesen Moment, um deinen Shop ganzheitlich zu verbessern. Du musst nicht alles neu erfinden. Aber du kannst vieles einfacher und nutzerfreundlicher machen.
Launch vorbereiten
Der neue Shop steht, die Inhalte sind geprüft – jetzt geht es darum, den Übergang in den Livebetrieb sauber zu gestalten.
Bevor du die Migration von WooCommerce zu Shopify abschließt, solltest du den neuen Shop ausführlich testen. Beginne mit einer Testbestellung. Prüfe, ob alle Schritte im Checkout funktionieren, Zahlungen korrekt ankommen und die Bestellbestätigungen sauber versendet werden.
Kontrolliere zusätzlich:
- Steuersätze und Versandzonen
- Verfügbarkeiten und Lagerbestände
- Mobilfreundlichkeit auf verschiedenen Geräten
- Fehlerseiten, z. B. bei nicht mehr existierenden Produkten
Wenn alles passt, kannst du deine Domain umziehen. Das geht direkt über die Shopify-Oberfläche. Dort kannst du entweder eine neue Domain registrieren oder deine bestehende mit dem neuen Shop verbinden.
Ein wichtiger Punkt ist die Einrichtung von 301-Weiterleitungen. Damit behältst du dein SEO-Ranking und sorgst dafür, dass alte URLs korrekt weitergeleitet werden. Shopify bietet dafür ein integriertes Redirect-Management unter Online-Shop > Navigation > URL-Weiterleitungen.
Lege dir außerdem eine persönliche Launch-Checkliste an. Sie könnte zum Beispiel enthalten:
- Tracking-Codes (z. B. Google Analytics oder Facebook Pixel)
- E-Mail-Benachrichtigungen prüfen
- Rechtstexte (AGB, Datenschutz, Widerruf)
- Cookie-Banner einrichten
- Kontaktformular testen
Am besten planst du den Launch zu einem ruhigen Zeitpunkt – etwa früh am Morgen oder an einem verkehrsarmen Tag. So hast du Zeit, bei Bedarf schnell zu reagieren.
Die Migration von WooCommerce zu Shopify endet nicht mit dem Klick auf „Veröffentlichen“. Aber ein sauberer Start legt den Grundstein für langfristigen Erfolg – technisch und geschäftlich.
Nach dem Umzug
Der neue Shop ist live – aber die Arbeit hört hier nicht auf. Nach der Migration von WooCommerce zu Shopify beginnt die Phase der Feinjustierung.
Beobachte die Performance deines Shops in den ersten Tagen genau. Tools wie PageSpeed Insights, GTmetrix oder UptimeRobot helfen dir dabei, Ladezeiten und Erreichbarkeit zu überwachen.
Prüfe regelmäßig die SEO-Rankings deiner wichtigsten Seiten. Verwende dafür Tools wie Ahrefs oder die Google Search Console. So erkennst du schnell, ob Weiterleitungen sauber greifen – oder ob etwas nachgebessert werden muss.
Gehe in dieser Phase auch strukturiert durch alle Kontaktpunkte:
- Bestellmails und Transaktionsmails
- Fehlermeldungen und 404-Seiten
- Formulare und Newsletter-Anbindungen
Spiele realistische Szenarien durch. Was passiert bei einer Retoure? Wie sieht die Kommunikation im Kundenkonto aus? Wie funktionieren E-Mails an Neukunden?
Auch das Thema Support & Wartung sollte nun auf deiner Liste stehen. Plane feste Zeitfenster für Updates, App-Prüfungen und Tests. Viele Dinge laufen in Shopify automatisch – aber ein wachsamer Blick auf Prozesse lohnt sich trotzdem.
Zum Schluss: Bitte um Feedback. Frag ausgewählte Kunden nach ihrer Meinung zum neuen Shop. Das gibt dir Hinweise, die du in keiner Statistik findest – und zeigt deinen Kunden, dass du offen für Verbesserungen bist.
Die Migration von WooCommerce zu Shopify ist nicht das Ende eines Projekts. Sie ist der Beginn einer neuen Phase. Und du legst jetzt die Basis für langfristiges Wachstum auf einer stabilen Plattform.
Migrationstools & Services im Vergleich
Es gibt viele Wege, die Migration von WooCommerce zu Shopify umzusetzen. Welcher für dich der richtige ist, hängt von deinem Shop, deinem Zeitbudget und deiner technischen Erfahrung ab.
Im Grunde hast du drei Möglichkeiten:
- Manuelle Migration – über CSV-Dateien und Importe in Shopify
- Migration mit App – z. B. mit Matrixify oder LitExtension
- Migration durch eine Agentur – für komplexe Shops oder bei wenig Zeit
1. Manuelle Migration
Diese Variante ist kostengünstig, aber zeitaufwendig. Du exportierst die Daten aus WooCommerce, bereitest sie im CSV-Format auf und importierst sie in Shopify. Das erfordert technisches Verständnis und viel Sorgfalt bei der Formatierung.
Vorteil: volle Kontrolle über den Prozess.
Nachteil: Fehleranfällig bei großen Datenmengen oder komplexen Variantenstrukturen.
2. Migration mit App
Tools wie Matrixify oder LitExtension nehmen dir viel Arbeit ab. Sie verbinden sich per API mit deinem WooCommerce-Shop und übernehmen den Datentransfer automatisch.
Matrixify eignet sich gut für Shops mit komplexen Feldern, Metafeldern oder benutzerdefinierten Daten. LitExtension punktet mit einfacher Oberfläche und Assistenz-Funktionen.
Beide Tools sind kostenpflichtig, aber deutlich günstiger als eine Agentur. Sie sind ideal für mittlere Shops mit klarer Datenstruktur.
3. Migration mit Agentur
Wenn du komplexe Prozesse, individuelle Funktionen oder wenig technisches Know-how hast, kann eine spezialisierte Agentur der richtige Partner sein.
Agenturen übernehmen nicht nur den Datenumzug, sondern auch:
- URL-Weiterleitungen
- Theme-Anpassungen
- Systemanbindungen (z. B. ERP oder Newsletter-Tools)
- SEO-Checks und Testing
Diese Variante ist die teuerste – aber auch die mit dem geringsten Risiko. Du sparst Zeit, vermeidest Fehler und bekommst oft eine nachhaltige Lösung, die über den Umzug hinaus trägt.
Fazit: Die Migration von WooCommerce zu Shopify lässt sich auf mehreren Wegen umsetzen. Entscheide dich für die Variante, die am besten zu deinem Shop und deiner aktuellen Situation passt.
Häufige Fragen zur Migration von WooCommerce zu Shopify
Wie lange dauert eine Migration von WooCommerce zu Shopify?
Das hängt vom Umfang deines Shops ab. Kleine Shops lassen sich in wenigen Stunden umziehen. Bei größeren Projekten solltest du ein paar Tage einplanen – inklusive Tests und Korrekturen.
Gehen Daten wie Kundenkonten und Bestellungen verloren?
Nein. Mit den richtigen Tools lassen sich Kunden, Bestellungen, Produkte und Metadaten vollständig übernehmen. Aus Datenschutzgründen werden Passwörter jedoch nicht migriert – deine Kunden müssen sich neu einloggen.
Bleiben meine Google-Rankings erhalten?
Ja, wenn du für alle wichtigen Seiten und Produkte saubere 301-Weiterleitungen einrichtest. Shopify bietet dafür

